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Ortsgestaltung Icking
2007 stand für mich stark im Zeichen der Ortsgestaltung für
meine Wohnortgemeinde Icking. Icking ist für mich wirklich ein
besonderer Ort durch seine Hanglage und seine weiten Blicke ins Isartal
und in die Berge.
Was ich allerdings immer bedauert habe, ist, dass der Ort kein
erkennbares Zentrum besitzt und dadurch als Ort gar nicht wahrgenommen
wird.
Der Verkehr steht absolut im Vordergrund, das städtebauliche Bild
von Icking ist sehr heterogen, die Gebäudetypen sehr
unterschiedlich.
In verschiedenen offenen Ortsgesprächen mit interessierten
Bürgern ging es mir darum, aufzuzeigen, wie man den Ort
attraktiver, erlebbarer und lebenswerter machen könnte:
- Verschmälerung der B11
- Betonung der Ortseingänge durch Kreisel oder Verkehrsinsel, Obstbaumreihe
auf der westlichen Straßenseite (Nordeinfahrt) als visuelle Begrenzung
- Durchgehender Geh- und Radweg mit Straßen begleitendem Grünstreifen für
mehr Sicherheit und mehr Attraktivität
- Grünstreifen, z.B. Baumreihe als neue beruhigende Struktur vor dem heterogenen
Ortsbild
- Beibehaltung und Renovierung des jetzigen Rathauses (städtebaulich wichtiger
Standort)
- Schaffung ruhiger Zonen, z.B. Rathausplatz, Bänke an Aussichtspunkten
- Klarere Parkmöglichkeiten, Parkbuchten im Norden
Ein Anfang wurde bereits gemacht durch den Neubau des Hotels Klostermaier.
Gerade hier sieht man an den Außenanlagen des Hotels, wie stark
eine Umgebung aufgewertet werden kann durch klare städtebauliche
Strukturen, wie hier z.B. klar definierte Eingänge,
Grünzonen, Wegeführung, Parkbuchten.
Auch wurde die positive Entscheidung getroffen, das Rathaus an der
für den Ort wichtigen städtebaulichen Stelle zu belassen und
zu renovieren. Leider konnte sich der Gemeinderat bisher nicht dazu
durchringen, einen Gesamtplan zu entwickeln, damit nicht jede
Maßnahme ein Einzelstück bleibt und niemals die Chance
besteht, in Icking ein harmonisches Gesamtbild zu erzielen.
Dennoch bin ich davon überzeugt, dass die Diskussionen nicht
umsonst waren und eine Sensibilisierung in der Gemeinde stattgefunden
hat.
Auf diesem Wege nochmals Dank an alle Mitstreiter des Ickinger Forums.
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